|
|
|
|||||||||||
|
Im Sommer 2006 konnten wir unsere Partnergemeinde zur Zeit der Sommersonnenwende besuchen und auch den neuen Lüganuser Pastor, Diakon Heinar Roosimagi, kennenlernen. Der Johannistag wird in Estland mit vielen Festen und Johannisfeuern gefeiert. Zudem ist der Johannistag auch der Namenstag der Lüganuser Kirche. Den Bericht zur Fahrt finden Sie im Gemeindebrief 03/2006. |
![]() |
![]() |
|||||
|
Besuch aus Estland im August 2005. Den Bericht finden Sie im Gemeindebrief 04/2005. |
||||||
![]() |
|
|
![]() |
|
Besuch in Estland 2002 Nachdem zu Pfingsten 2002 eine Delegation unserer Partnergemeinde am Ökumenischen Pfingstfest in Husum teilgenommen hatte, haben wir, Menschen aus Schwesing und Viöl, uns im Sommer auf den Weg nach Estland gemacht. Es war gut und auch bewegend, gute Bekannte, Freundinnen und Freunde wiederzutreffen und Teil zu haben an Freud und Leid dort in der Gemeinde - in der Verbundenheit unseres Glaubens. Im Gepäck hatten wir auch eine Spenden- und Kollektengelder, die dringend zur Finanzierung z.B. der Sonntagsschule oder auch der Seniorenarbeit benötigt werden. Außerdem sollen längst überfällige Renovierungsarbeiten am Pastorat in Angriff genommen werden. Wiederum haben wir bei unserem Besuch Land und Leute besser kennenlernen können, und wir erfuhren auch, wo unsere Hilfe angebracht ist. Die Fahrradsammelaktion unserer Kirchengemeinde ist z.B. sehr gut angenommen worden, und auch jetzt in der Adventszeit wurden wieder Pakete gepackt Über allem aber stehen die persönlichen Begegnungen, ohne die es keine Partnerschaftsarbeit gäbe. Eine Andacht am Grab des viel zu früh verstorbenen Kirchenvorstehers Aivo Nappa hat uns miteinander sehr verbunden. Die Angehörigen fanden in der Anteilnahme aus Deutschland viel Trost, und durch die Mithilfe zahlreicher Gemeindeglieder sieht Tiina Nappa, Aivos Ehefrau, gemeinsam mit den Töchter etwas zuversichtlicher in die Zukunft. Unser Gastgeschenk im Jahre 2002 war ein Wegweiser mit der Aufschrift “Schwesing und Viöl 1225 km”, den Johann Cardell aus Immenstedt geschnitzt hatte. Beim Überreichen im Gottesdienst war die Rührung groß, und der Wegweiser fand seinen Ehrenplatz an der Wand im Kirchenschiff. Pastor Ahto Mäe, der auf dem Bild das Schild von Pastor Jürgen Kaphengst entgegennimmt, hat die Kirchengemeinde Lüganuse mittlerweile verlassen. In bescheidenem Maße ist uns es uns immer wieder auch durch Spenden möglich, unsere Partnergemeinde finanziell zu unterstützen. Das Gefälle zwischen Arm und Reich ist in Estland sehr ausgeprägt. Besonders viele ältere Menschen leben am Rande der Armut, während die jüngeren Menschen oftmals am wirtschaftlichen Aufschwung des Landes teilhaben. Ein besonderes Projekt, das wir gemeinsam mit der Kirchengemeinde Schwesing, dem Kinderheim “Alte Schule Sollwitt” und dem Amt Viöl durchgeführt haben, war die Unterstützung des Alters- und Pflegeheims “Vathra Hooldemaja” in Kiviöli. |
|
|
||||||||||||||||||
|
Im Frühjahr 2000 erkrankte Kirchenvorsteher Aivo Nappa an Leukämie. In zahlreichen Gottesdiensten haben wir Kollekten für die Familie Nappa gesammelt, zumal Aivo auch noch gekündigt wurde. Auch viele Einzelspenden haben uns erreicht. Dafür möchten wir vielen Dank sagen. Mittlerweile geht es Aivo Nappa den Umständen entsprechend gut, und er konnte auch wieder bei der Hansabank anfangen. Zu Weihnachten 2000 erreichte uns folgende e-mail: “Dieses Jahr ist bald wieder vorbei. Unsere Familie hat während des Jahres viel erlebt. Aber wir haben großes Glück gehabt - jetzt wissen wir auch gut, wer unsere echten Freunde sind! Gut, daß so viele Menschen uns helfen wollten. Wir möchten “Vielen Dank” an die Menschen in den Gemeinden Viöl und Schwesing sagen! Wir kennen nicht alle Mitglieder, und auch nicht alle kennen uns, aber wir haben von ihrer Seite große Hilfe bekommen. Und das war nicht nur materielle Hilfe: Sehr schön war, daß alle mir und meiner Familie alles Gute wünschten. Sehr schön waren die Treffen mit der “Estland-Gruppe”, die Telefonanrufe, die Briefe. Jedes Mal habe ich gedacht, wie schön es ist, solche Freunde zu haben. Gottes Segen und die Hilfe unserer Freunde haben gearbeitet: jetzt geht es mir wieder besser. Letzte Woche habe ich noch eine Chemotherapie machen müssen, aber auch in dieser Zeit konnte ich arbeiten. Eine neue Arbeit habe ich bekommen, und mein Arbeitsplatz ist ein bißchen ruhiger als vorher, das ist besser für mich. Wir wünschen Glück und Gesundheit im Jahr 2001. Mit Grüßen von Virumaa in Estland, Aivo, Tiina, Maria und Anette Nappa Gottes Segen für alle!” |
|
Hoffnungsbaum: gepflanzt 1994 in Lüganuse - klein, aber im Werden! |